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Wir sind wieder da

Die letzten Tage waren wirklich noch einmal aufregend. Montag früh (25.03.) war noch immer keine Entscheidung über eine Weiterfahrt nach Hamburg getroffen worden. Wir hatten Sonntagabend gegenüber dem Kapitän unseren Wunsch geäußert, das Schiff in Antwerpen zu verlassen. Er sicherte uns seine Unterstützung zu und leitete morgens auch alles Notwendige in die Wege. Während wir bereits mit dem Taxi zum Immigration Office unterwegs waren, wussten die anderen 3 Passagiere noch gar nicht, wie es für sie weitergeht. Wir dagegen bekamen eine Bestätigung unserer Einreise in den Schengenraum und fuhren mit dem Taxi zurück zum Hafen. Mit Hilfe des sehr hilfsbereiten Taxifahrers gelangten wir ins Grimaldi-Büro am Eingang des Hafens und er klärte mit den belgischen Kollegen, was wir für die Einfuhr unseres Fahrzeugs benötigen. Zwar etwas überrascht, aber sehr hilfsbereit hingen letztendlich alle am Telefon, um mit Seabridge die notwendigen Formalitäten in die Wege zu leiten. Das bedeutete, die Hamburger Spedition darüber zu informieren, dass unser Fahrzeug nicht am 26.03. dort ankommt und im Umkehrzug die belgische, dass wir bereits da sind. Zwischenzeitlich konnten wir wieder aufs Schiff, ein letztes Mal lecker Mittagessen und unser restliches Gepäck holen um dann mit Hilfe eines Agenten durch den Zoll und aus dem Hafen zu kommen.
Bis kurz nach 16 Uhr dauerten die Formalitäten. Der Kutter sprang super an und wir verließen glücklich das Hafengelände.
Nur um direkt rund um Antwerpen im Stau zu stehen. Welcome back in Europa.
In rund 5 Stunden hatten wir es dann bis nach Mainz zu meiner Schwester geschafft. Schön, einen Teil der Familie gleich wiederzusehen! Daneben konnte ich bereits die wichtigsten Ordner und die Post mitnehmen, die ich am nächsten Tag sofort brauchen sollte. Die Nacht verbrachten wir auf einem Parkplatz am Riederwald, Nähe des Frankfurter Messegeländes.
Am nächsten Tag um 08:00 Uhr standen wir bereits vor der Bundesagentur für Arbeit, um mich für die nächsten 5 Tage arbeitslos zu melden. Natürlich muss ich den vor einem Jahr bereits gleichermaßen gestellten Antrag noch einmal stellen (sonst wäre es ja auch zu einfach). Um 10 Uhr ging es direkt in die Bank, um den Mietvertrag für das Mansardenzimmer zu unterschreiben und im Gegenzug die für die Anmeldung notwendige Wohnungsgeberbescheinigung zu erhalten. Durch den Tipp des dortigen Mitarbeiters und eines sehr netten Verkäufers in einem von uns im Anschluss besuchten Sportgeschäftes fuhren wir für die Anmeldung nicht ins Bürgerbüro in die Frankfurter Innenstadt, sondern nach Nieder-Eschbach. Dort gab es keine Wartezeiten und ich konnte mich in rund 5 Minuten wieder in Deutschland anmelden. Danach hatten wir noch ein wenig Zeit und kamen zufällig an einer Geschäftsstelle der Techniker Krankenversicherung vorbei. Eine halbe Stunde später war ich somit auch krankenversichert (komplizierter Fall, da noch 5 Tage arbeitslos und danach wieder in Beschäftigung). Später übernahm ich das gemietete Zimmer in Sachsenhausen, lud noch ein paar Sachen ab und weiter ging es nach Meckesheim in Thorstens Heimat. Zu Abend aßen wir die von uns in der Kleinmarkthalle gekaufte, super leckere deutsche Wurst (Blut- und Leberwurst, Schwartemagen, Pefferbeißer, etc.) und duftenden, schmackhaften Käse aus dem Käseladen in der Schillerstraße. Ein paar Vorteile haben wir ja schon in Deutschland.
Wir übernachteten im Kutter vor Thorstens Elternhaus (mit Strom und dadurch schön warm), besuchten am nächsten Tag Thorstens Eltern, die zurzeit beide im Pflegeheim sind und Thorsten sah seine drei Kids wieder. Morgen geht es dann ins Lager, um dort die notwendigsten Dinge zu suchen (z.B. Kaffeemaschine und ein paar Kleider für die Bank). Ab Morgen Abend werden wir dann zunächst getrennt sein: Ich werde mich in Sachsenhausen noch etwas sortieren, um am Montag, den 01.04. wieder ins Arbeitsleben zu starten und Thorsten hat am Wochenende seine Kinder bei sich. Fürs Erste sind wir also wieder gut angekommen. Und alles weitere wird sich finden.

2 Comments

  1. Jürg Vögeli

    Hi, you two, welcome back! Ich habe gerade euren Wiedereinstieg in die sogenannte Zivilisation gelesen. Ich wünsche Anke einen guten Start am Montag 😉 Wir sind gestern auch zurück von Costa Rica und machen die nächsten Pläne mit dem California. Liebe Grüsse Jürg und Trix

  2. Olli u. Michi

    Hallo ihr Lieben,

    herzlich willkommen zurück, wir hoffen es geht euch gut 🙂

    Viele Grüße
    Michi und Olli

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