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Sehen und staunen

Unsere Tage beginnen derzeit früh um 07:30 Uhr, wenn der Campingplatz so langsam zum Leben erwacht. Das ist dann auch die Uhrzeit, ab der es im Kutter nicht mehr auszuhalten ist und wir nach einem ersten leckeren Kaffee auf die Brücke zum Fischen gehen. Dort werden zunächst die Ködershrimps zum Auftauen auf dem Geländer ausgelegt.

Zwar haben wir auch schon mit lebenden Krabben geangelt, allerdings hält sich meine Begeisterung dafür etwas in Grenzen. Selbst kleingeschnitten zappelt der Teil mit dem Kopf noch minutenlang. Die Köpfe hat daher Thorsten an seine Angel hängen müssen und ich nahm mit dem Mittelteil und dem Schwanz vorlieb.

Wir fischen mal auf der einen und mal auf der anderen Brückenseite und haben unseren Spaß daran, immer dieselben Spaziergänger zu treffen. Alle kommen vom Campingplatz und gehen entweder angeln oder auf der Brücke laufen und so ist es immer ein heiteres Zusammentreffen mit nettem Smalltalk.
Nach 2-4 Stunden fischen finden wir uns am Filetierplatz ein und auch dort ist es immer lustig. Alle Angler sehen und bestaunen die Fänge der anderen und tauschen sich aus, wo und mit welchem Köder man die besten und größten Fische fängt. Und manches Mal bekommen die Fischer gar nichts mit, von dem was es um sie herum zu sehen und zu bestaunen gibt. Hier ein Manatee, das ganz gemächlich im kleinen Hafen und an der Fischputzstation vorbeischwamm.

Nachmittags gibt es dann den zweiten Kaffee und abends sind wunderschöne Sonnenuntergänge zu sehen und zu bestaunen.

Wo Licht ist, ist aber auch Schatten. Weht kein Lüftchen dann kommen Millionen kleiner Sandfliegen aus ihren Löchern gekrochen und befallen uns und unseren Bus. Das unvermeidliche Licht am Abend zieht sie magisch an und sie kriechen durch die riesigen Löcher unserer Fliegengitter, um unsere grau ausgekleidete Kutterdecke schwarz zu färben. Zu der Hitze im Bus kommt dann noch ein Kampf, den wir bisher mit Feuchttüchern versuchten zu gewinnen aber am Ende immer verloren gaben. Zum einen sind die Feuchttücher eigentlich zu teuer, um damit auf Fliegenfang zu gehen und zum anderen muss man jede einzelne darin zerquetschen. Andernfalls fliegen sie einfach wieder davon.
Dank meiner lieben Kollegen/innen aus der Rentenbank und ihrem super genialen Abschiedsgeschenk (einer dicken Rolle Klebeband) hatte Thorsten vorgestern Nacht aber eine rettende Idee. Wir banden uns jeweils einen Streifen des Panzerbandes mit der Klebefläche nach außen um die Hände und dann ging es auf Jagd. Das funktionierte super und wir konnten mit einem einzigen Mal an die Decke schlagen, hunderte von Sandfliegen auf einmal erledigen. Ich schätze wir haben so um die 8 Klebebandringe gebraucht an dem Abend. Das letzte habe ich dann zur Erinnerung fotografiert.

Seit 4 Tagen haben wir auch unser Ernährungsprogramm wieder auf LOGI umgestellt. Das heißt, zum Abendessen gibt es Fisch und Salat, morgens nur einen Apfel oder ein paar Erdbeeren. Es gibt keinen Alkohol mehr, keine Chips und kein Übermaß an Süßigkeiten. Auf das Dessert wollen wir allerdings nicht ganz verzichten. Aber auch das ist gesünder geworden.

Mit dieser Umstellung habe ich schon 2 und Thorsten 3 Kilogramm abgenommen. Wenn wir weiter durchhalten, kommen wir ganz mager aufs Schiff. Apropos Schiff: Natürlich hat sich unser Fahrplan, wie zuvor auf der Hinreise auch, verschoben. Statt am 02.03. fährt unser Schiff nun erst am 08.03. los. Ankunft in Hamburg am 19.03. Schauen wir mal ob es dabei bleibt.

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