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Die Folgen von Hurricane Michael

Der 22.01. fing wirklich sehr gut an. Durch Zufall fuhren wir an zwei großen, schon von weitem sichtbar rauchenden Smokern vorbei. Barbecue war angesagt, für uns das erste Mal in 9 Monaten Reisezeit. Wir wurden direkt super freundlich empfangen und über die leckeren Varianten der Barbecues einschließlich Tagesgericht aufgeklärt. Die Entscheidung fiel schwer. Eine Kostprobe des köstlichen Texas Style Brisket ließ mich meine Wahl dann schnell treffen. Thorsten lockten die Pork Ribs. Serviert wurde ganz ursprünglich auf dem Tablett und wir fügten noch einen Side-Salad für das gute (Logi-)Gewissen hinzu. Dazu gesellten sich auf dem Tisch 3 leckere Saucen und wir genossen unser allererstes BBQ in vollen Zügen.

Im Anschluss begaben wir uns weiter auf den Weg nach Süden und folgten dem Verlauf des Highway 98. Dieser führte uns über Panama City und Mexico Beach bis zu St. Georg Island. Und was wir entlang dieser Strecke sahen, hatten unsere Augen noch nie vorher gesehen. Die Verwüstungen, die Hurricane Michael im Oktober vergangenen Jahres hier hinterlassen hat, sind der schiere Wahnsinn.
Auf einem riesigen, kilometerlangen breiten Streifen sind alle Bäume in einer Höhe von 1-3 Metern abgeknickt, entwurzelt oder völlig weggefegt. Diese Auswirkungen allein taten schon ihr Übriges.

Riesige Müllberge von Autowracks, über Elektroteile, Schilder, Dächer, Verandas, die durch die Luft geflogen waren, häufen sich rechts und links der Straße. Diese ist mittlerweile freigeräumt, aber auch an vielen Stellen unterspült und zerstört worden. Fast alle Geschäfte, Tankstellen, Lager, etc. sind geschlossen, weil in Teilen oder völlig beschädigt. Der wirtschaftliche Schaden geht in die Millionen. Ganz zu schweigen von den vielen Häusern entlang des breiten Küstenstreifens, die einfach nicht mehr da sind. Es stehen noch ein paar ab der 10-ten/11-ten Reihe, aber selbst die sind stark beschädigt. Weite Flächen sind einfach leer bis auf die Fundamente samt Müll, der noch nicht weggeschafft wurde. Man kann teilweise in die Häuser sehen, sieht noch die Betten, die Bäder, in geschlossenen Tankstellen sieht man durch die Fenster noch die Colaflaschen, aber weite Teile dieses Landstriches sind fast menschenleer.

Wir besinnen uns einmal wieder darauf, wie gut es uns geht und dass wir in Deutschland von Erdbeben, Hurricanes, Tornados, etc. weitestgehend verschont bleiben. Und so lassen wir den Nachmittag an einem wunderschönen, weißen Strand ausklingen, an dem neben den Möwen niemand außer uns den abendlichen Sonnenuntergang genießt.

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