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Big Bend und das Traumziel Terlingua

Nach Erholung vom Steinschlagabenteuer fuhren wir weiter Richtung Süden in den Big Bend Nationalpark. Vor seinen Toren liegt mein Traumziel, das Örtchen Terlingua. Aussteiger, ebenso wie abenteuerlustige Texaner und ausschließlich spanisch sprechende Mexikaner treffen sich hier und führen ein Leben wie aus dem Bilderbuch. Weite Ranchgrundstücke, auf denen nur ein einziger Wohnwagen steht, kleinste Häuschen auf 300 Acre Land sind hier zu Hauf zu finden. Die Ranchtore sind oft größer als die ausgefallenen Behausungen ihrer Bewohner – ich liebe es einfach, dieses freiheitliche Leben.

Der Nationalpark selbst ist wunderschön. Viele Berge und Canyons ragen hochauf und wir sahen auch wieder Tiere, z.B. Wildschweine und den berühmten Golden Eagle.

Und natürlich standen wir auch am Rio Grande, einem lächerlich kleinen Fluss völlig entgegengesetzt zu seinem Namen. Am gegenüberliegenden Ufer hörten wir ein paar Mexikaner lautstark parlieren, begleitet von mexikanischer Musik am brennenden Lagerfeuer. Ihr kleines Boot lag direkt am mexikanischen Ufer und die Waren, die sie alltäglich an das gegenüberliegende US-Ufer bringen, konnten wir live bestaunen.

Wir denken, dieser kleine Waren- gegen Geldaustausch mit den Touristen wird von den Parkrangern und somit auch von Präsident Trump ganz offiziell geduldet. Daher können wir uns eine Mauer mitten im Rio Grande nur schwerlich vorstellen.

Unsere Tour zu den heißen Quellen stoppten wir auf halber Strecke, nachdem es tags zuvor ausgiebig geregnet hatte und die erdigen Straßen zu rutschigem Schlamm mutiert waren. Aufgrund des Government Shutdowns waren auch alle Campgrounds im Park geschlossen und so verbrachten wir die Nacht auf einem RV-Platz in Study Butte für 34 USD (Strom inklusive, Dusche allerdings nicht. Und auf diese verzichteten wir dann auch aus hygienischen Gründen).
Vom Wildschwein kosteten wir im Starlight Theater, einem Restaurant mit Bar in Terlingua, in dem allabendlich auch Livemusik zu hören ist. Das wie ein Wiener Schnitzel panierte Wildschwein mit Kartoffelpüree und Zucchinigemüse schmeckte zart und war aus meiner Sicht das beste “Kalbsschnitzel”, das ich je gegessen habe. Parallel dazu ließen wir uns den berühmten Terlingua-Burger mit 1 Libs Beef schmecken und selbst die Kellnerin lobte uns fürs Aufessen mit einem “Good job”.

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