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Steile Schluchten im Capital Reef

Nach Verlassen des Bryce Canyon fuhren wir am 03.11. über Escalante auf dem Highway 12 Richtung Torrey. Der nette Herr im Visitor Center von St. George hatte uns diese Straße ans Herz gelegt und von ihr als einer der schönsten der USA geschwärmt. Und ich muss sagen, er hat Recht. Das Panorama war wirklich atemberaubend schön und wir hielten ein paar Mal an, um Fotos und Videos mit dem Kutter zu machen:

Kurz vor dem Capitol Reef Nationalpark übernachteten wir wieder auf öffentlichem Land und brachen ausgeschlafen am nächsten Morgen in Richtung National Park auf. Am ersten Aussichtspunkt mit Blick auf einen mäandernden kleinen Creek in einer tiefen Schlucht wunderten wir uns bereits, warum der Kühler nach kurzer Fahrt des Kutters nachlief. Am 2-ten Aussichtspunkt stellten wir fest, dass es gar nicht die Kühlung, sondern unsere Lüftung war, die trotz abgezogenem Schlüssel auf vollen Touren weiterlief. Steckten wir den Schlüssel ins Zündschloss war das Verhalten normal. Hmmm. Also schnell die Bücher ausgepackt, nach dem Ort der Sicherung gesehen. Thorsten kontrollierte vorn im Motorraum einige Steckverbindungen. Und kurz darauf ging die Lüftung aus. Und seitdem bei abgeschaltetem Motor auch nicht mehr an. Also irgendwie eine Wunderheilung. Und über die sind wir sehr froh.
Den Rest des Capitol Reef genossen wir sehr. Die steilen und engen Schluchten ließen sich mit dem Kutter super fahren und die Motive sprechen für sich.

Wir wandelten auf den Pfaden der alten Siedler, die um 1885 diese wichtige Ost-/Westverbindung nutzten und sahen in Stein gemeißelt ihre Namen. Das lässt uns wirklich in Ehrfurcht fallen, denn die Straßenverhältnisse sind heute noch schlecht. Ich möchte gar nicht wissen, wie sich diese Trapper mit ihren Planwagen hier bewegt haben.
Was auch wirklich schön ist um diese Jahreszeit, ist die Leere. Sprich, die zwar nicht gänzliche Abwesenheit von Touristen, aber doch eine erhebliche Reduktion. In den Nationalparkprospekten sind teilweise Abbildungen von der Überfüllung der Parks, auf denen man nur erahnen kann, wie es hier zur Hochsaison wohl abläuft. Jetzt finden wir an jedem Aussichtspunkt einen Platz, können uns ausbreiten, manchmal sogar Haare waschen und Kaffee kochen.
Der Park hat uns wirklich gefallen und wir verließen ihn wie auch die davor nur ungern. Aber es muss immer weitergehen und so fuhren wir gen Nachmittag nach Green River. Auch hier hatten wir einen Tipp vom Visitor Center bekommen. Nämlich, dass hier ganz tolle und sehr schmackhafte, süße Wassermelonen wachsen. So trafen wir denn hier auch auf viele entsprechende Stände am Straßenrand und ergatterten für nur 6 USD eine knapp 4 Kilogramm schwere Wassermelone. Und zwar eine von den ursprünglichen, nicht die gezüchteten oder gar Kernlosen. Nein, eine der Urväter sozusagen.

Im Bus haben wir sie allerdings nur schwer verstaut bekommen und heute ist sie gleich mit einem Riesenknall vom Sitz gefallen, aufgeplatzt und hat sich mit ihrem süßen Saft auf unseren Teppich ergossen. Naja, die nächste Wäsche wird es richten.

In der Nähe von Green River übernachteten wir an einem Geysir. Das hat man auch nicht alle Tage. War wirklich schön anzusehen in der untergehenden Sonne an unserem Übernachtungsplatz.

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