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Stetige Veränderung

In Reedsport zweigten wir am 02.10. ins Landesinnere ab und folgten dem Umqua River bis zu den Clearwater Wasserfällen. Dazwischen übernachteten wir einmal vor dem Weidezaun einer Riesenranch, die hier überall zu finden sind. Abends hatten wir noch Rehe zu Besuch und fuhren am nächsten Morgen recht erholt in Richtung Crater Lake National Park. Am Parkeingang freuten wir uns dank 80 USD Nationalparkticket wieder tierisch über den gesparten Eintritt. Kurze Zeit später fanden wir uns in einer Höhenwüste aus rötlichem Stein wieder.

Und dann sahen wir ihn, den zerborstenen Vulkan, der heute mit seinen 600 Metern der tiefste See Amerikas ist. Seine Farbe ist stahlblau und er ist äußerst kalt (10 Grad an der Oberfläche). Es gibt Fische ihn ihm, die aufgrund der Tiefe das Augenlicht zurückentwickelt haben und blind sind. Und Crater Lake muss eine SIE sein, denn er ist soooo veränderlich.
Wir fuhren 33 Meilen entlang des Kraterrands und an jedem der 30 Pullouts sah er anders aus. Und das lag nicht nur an den unterschiedlichen Perspektiven, sondern auch an dem sich stetig sich ändernden Wetter. Von einer Minute auf die andere hatten wir Sonnenschein, dann Regen, später nur noch Nebel und Dunst. Zuletzt sahen wir den See gar nicht mehr (siehe letztes Bild).
Dazwischen waren es aber grandiose Aussichten.

Veränderlich war auch das Kutterverhalten in dieser Höhe. Auf zum Teil über 2400 Metern konnten wir bereits Leistungsverluste feststellen und das Startverhalten war schon nach kurzem Abstellen schlechter. @Christian: Bevor wir die 5000 Meter in Bolivien erklimmen, müssen wir den Kutter reparieren. Wie schnell konntet ihr dort oben noch fahren?

Auch unser Gewicht scheint in der Höhe veränderlich. Allerdings zum Positiven. Irgendwie hatten wir von einem auf den anderen Tag in der Höhe 1 Kilogramm verloren. Ich behaupte jetzt mal, dass das nicht sein kann. Allerdings haben die Höhe und die Erdzusammensetzung an der Stelle der Wiegung wohl Einfluss auf das Gewicht. Wer auch immer Lust hat, hier nachzuforschen und uns aufzuklären, über den freuen wir uns (1200 Höhenmeter zwischen den Wiegungen und die super positive Wiegung war zwischen Fort Klamath und Rocky Point auf Lavagestein).

One Comment

  1. Über die Geschwindigkeit in solchen Höhen müsst Ihr Euch wirklich keine Gedanken machen. Hier zählt nur noch die Kraft.
    Strecken über 5.000m Höhe hatten wir in Bolivien auf der Lagunenroute und in Peru zwischen Cusco und Arequipa. Die Straßenverhältnisse sind dort aber dann so fordernd, dass man kaum schneller als 20km/h fahren kann – auf der Strecke in Peru: tagelang!
    Was wirklich zählt ist die Kraft. Die ließ auch bei unserer Tigerente T5 in diesen Höhen merklich nach, war aber immer ausreichend. Zur Schonung der Kupplung sollte man aber besser nicht hangaufwärts stehen bleiben, sondern möglichst eben oder (leicht) abschüssig. Das vereinfacht das Anfahren ungemein.
    Aber es ist schon recht beruhigend, wenn das Auto sicher funktioniert. Auf diesen Strecken in der Einsamkeit möchte man nicht wirklich liegenbleiben.

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