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Klippen, Leuchttürme und meilenweite Strände

Oregons Küste ist einfach unglaublich. Wir folgten ihr von Astoria bis Reedsport, wo wir heute (02.10.) auf die 38 ins Landesinnere abgezweigt sind. Mit den Tipps aus dem Visitorcenter befuhren wir zunächst die Straße nach Fort Stevens. Nur um hier das Wrack der Peter Iredale am Strand vorzufinden. Oder das, was von dem einstig modernen Stahlschiff, einem der ersten seiner Zeit, übrig ist. Der Bug ragt ein wenig seitlich geneigt aus dem Sand. Wind und Wetter haben ihm weite Teile seiner Fassade geraubt und ihn rosten lassen. Nichts desto trotz ist der Anblick in den Weiten des ihn umgebenden breiten Sandstrands irgendwie romantisch.

Es folgte der Tillamook Rock oder der “Haystack” wie ihn Einheimische nennen. Dabei handelt es sich um das inoffizielle Wahrzeichen von Oregon und damit wahrscheinlich einen der meist fotografiertesten Felsen vor der Küste.

Wir folgten außerdem der Leuchtturmroute, die uns zum kürzesten, zum höchsten und zum Leuchtturm mit der besten Linse führten. Sie sind vor dem Hintergrund der sie umgebenden Klippen und in der Architektur der 20-er Jahre einfach nur schön anzusehen. Hier der Leuchtturm am Yaquina Head:

Rundum die Depoe Bay haben wir ganz, ganz viele Grauwale beobachten können, was nach Kodiak wieder einmal ein aufregendes Erlebnis war. Und heute sahen wir kurz vor Florence einige Stellar Sealions vor der Küste ihre Jungen füttern. Neben Puffins sahen wir Kormorane und heute am Strand einen Truhthahngeier, den wir zunächst für einen Kondor hielten. Gott sei Dank hilft Google mit Bildern so manches mal bei der Einordnung in die korrekte Tiersparte.
Bei Dunes City beginnt mit der Oregon Dunes National Recreation Area eine Dünenlandschaft, die nicht gegensätzlicher zur weiter im Norden befindlichen Steilküste sein könnte. Meilenweite Strände, die zu dieser Jahreszeit meist einsam da liegen und Dünen soweit das Auge reicht. Natürlich streckten wir unsere Füße in den heißen Sand und den pazifischen Ozean. Herrlich!

Manchmal machen es auch die kleinen Erlebnisse aus, die am Abend noch im Gedächtnis hängen bleiben. Heute beim Wasser auftanken auf einem Campingplatz hielt uns ein Amerikaner an, der sich ganz interessiert nach unserem Auto erkundigte. Er berichtete, dass er erst vor Kurzem einen Unfall mit seinem Westfalia hatte, der bereits mehr als 300.000 Meilen auf dem Buckel hatte. Jetzt sitzt er samt Mietwagen und Zelt erst einmal fest. Im Weiteren Gespräch stellte sich dann heraus, dass er freiberuflicher Fotograf ist. Er lebt mit seiner Partnerin seit 5 Jahren “auf der Straße” oder besser gesagt, war mit seinem Westfalia für Buchprojekte on the road. Eines seiner Bücher “Death Valley Impressions” liegt sogar in Deutsch und Englisch vor und ist über Amazon bestellbar. Er gab uns noch ein paar Tipps für unseren anschließenden Kalifornien-Besuch und wir fanden es einmal wieder unglaublich, welche Zufälle es manchmal gibt.

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