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Die Experimente gehen weiter

Unsere Route führte uns nach dem Austernexperiment über die Strände von Long Island nach Astoria in Oregon. Wie immer fuhren wir zunächst ein Visitorcenter an, um neues Kartenmaterial und weitere Tipps zu erhalten. Wir hatten in Washington festgestellt, dass viele der Stateparks eine Gebühr verlangen, daher erwarben wir in Oregon direkt einen 1 Jahr gültigen Pass für 30 USD. Seitdem fahren wir in jeden Park wenigstens kurz hinein und freuen uns wie die Schneekönige über die Ersparnis. Nach den ersten wunderschönen Küstenlandschaften bei Fort Stevens und einem ruhigen Übernachtungsplatz in Nähe der Zugvögel am Wattenmeer bei Gearhart kamen wir dank Milepostbeschreibung am nächsten Mittag in Nehalem Bay an. Einer Krabbenhochburg, wie wir feststellten. Wir fuhren zunächst am Hafen vorbei, sahen viele Camper und RVs sowie zahlreiche kleine Boote, die am Hafen anlegten. Viele waren auch noch draußen auf dem Meeresarm zum Fischen. Schon vorbeigefahren kehrten wir um und was wir dort vorfanden, stellt die kuriosesten Garküchen Asiens in den Schatten.
Die Küche befand sich draußen vor dem dazugehörigen Store und mit kleinen angeschlossenen Tischen, die teils überdacht vor einer Scheune und teils in den Hafen hinaus ragten.

Wir versuchten uns einen Überblick zu verschaffen. Die Atmosphäre war irgendwie wunderbar. Jeder kam mit einer Art Blechschale mit Meeresfrüchten darauf an uns vorbei und suchte sich samt scharfer Saucen und Limetten einen Platz. Mit Familie und Freunden wurde zusammen gegessen. Es wurde Feuer entfacht, denn es regnete und jeder brauchte ein wenig Wärme. Neben Austern gab es frische Muscheln und Krabben zu kaufen, die per Libs bezahlt wurden.

Wir waren von unserem Shooter-Experiment ja bereits in bester Fahrt. Also bestellten wir an der Theke der Outdoorküche eine Krabbe. Wir hatten keine Vorstellung davon, wie groß und schwer sie sein könnte, geschweige denn wie viel bzw. viele man denn essen muss um satt zu werden. Diejenige, die für uns ausgesucht wurde, wog jedenfalls 1.9 Libs und lebte noch als sie uns präsentiert wurde:

Im Anschluss an den Bestellprozess wurde die Zeit notiert und die Krabbe mit einigen anderen in großen Töpfen versenkt.
20 Minuten später wurde unser Name ausgerufen und auch wir hielten eine Blechschale samt Inhalt in der Hand:

Jetzt war nur noch die Frage, wie man das Ganze denn eigentlich verspeist bzw. wie wir an die Leckerei denn eigentlich gelangen? Wir fragten uns durch, ließen es uns zeigen und obwohl wir wahrscheinlich nicht die Allerschnellsten waren, war das Ergebnis doch sehr gut.
Und eins ist auch klar: Die Krabbe hat 1A geschmeckt. Richtig, richtig lecker. Das herausgepulte Krabbenfleisch kurz in Limette tauchen und einen Spritzer scharfe Sauce dazu. Richtig gut.

Nur über den Preis waren wir überrascht: Für die 1.9 Libs bezahlten wir 23 USD. Wir schätzen, dass ungefähr 250 Gramm essbares Fleisch aus der 1 Kilogramm schweren Krabbe gewonnen werden konnte. Also schon ein stolzer Preis, dafür dass wir davon zu zweit nicht satt wurden. Heute haben wir uns im Vergleich dazu in einem Fischgeschäft umgeschaut. Hier kostete das bereits gepulte Krabbenfleisch 39.90 USD per Libs. Aber ist ja klar, dass das noch teuer ist.
Wir jedenfalls haben das Experiment gourmetmäßig genossen und schwärmen heute noch von dem guten Geschmack und der schönen Atmosphäre in Nehalem Bay.

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