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Shooter

Wir verließen den Olympic National Park am 25.09. und folgten dem Scenic Highway (109/105) über Pacific Beach, Ocean Shores und Aberdeen bis Raymond. Wir folgten einer Empfehlung in iOverlander und übernachteten an der Boat Launch in South Bend. Wenn auch idyllisch gelegen, fuhren die ganze Nacht Autos an uns vorbei und gegen 03:30 Uhr in der Früh legte lautstark ein Boot ab. Am Abend zuvor hatten wir auf unserem Petromaxx Atago ein Steak gegrillt. Das Essen musste wir allerdings wegen Stechmückeninvasion kurzfristig abbrechen und in den Bus umziehen. Die Nacht war also kurz und am Morgen des 27-ten wollten wir den Ort nach dem Skypen mit Thorstens Kindern schnell verlassen. Es war schon gegen Mittag als wir noch kurz im Visitor Center anhielten. Gegenüber befand sich zufällig eine Oyster-Bar.

Ich hatte mich mit Sylvia erst kürzlich über das Thema Austernessen ausgetauscht. Wir hatten beide noch keine gegessen und stellten es uns eher glitschig vor. Vor der Oyster-Bar schlug Thorsten vor, dieses für meine Begriffe sehr gewagte Experiment doch einzugehen. SouthBend gehört ebenso wie die nächsten 3 Orte zu einer der Austern-Hochburgen. Wir hatten am Abend zuvor bereits sehr viele Fischerboote hochbeladen mit Austern gesehen und die zugehörige Fischfabrik ist direkt am Hafen angesiedelt. Wir studierten draußen die Karte als die junge Bedienstete uns während ihrer Raucherpause fragte, ob sie uns bei einer Entscheidung helfen könne. Wir erzählten ihr, dass wir noch nie zuvor Austern gegessen hatten und sie gern testen wollen. Sie schwor, dass es vor Ort die frischesten gäbe. Sie klärte uns außerdem auf, dass sie die Austern sowohl roh (als “Shooter”) wie auch mit einem dünnen Teig kurz frittiert verkauft. So kurz, dass diese noch sehr “creamy” seien.

Wir beschlossen, mit dem 6-er Basket paniert mit Pommes anzufangen und dann jeweils eine rohe Auster zu genießen. Dazu ein Bier, falls Nachspülen notwendig werden sollte.
Typisch amerikanisch wurde die rohe Auster natürlich nicht in der Schale, sondern in einem Kunststoffbehältnis mit Tomatensauce obenauf und Zitrone serviert. Als Tipp wurden noch scharfe Saucen dazu empfohlen.
Das Ergebnis unseres Austern-Geschmackstests findet ihr in den folgenden Videos (weitere Kommentierungen erspare ich mir daher):

Als wir übrigens nach den Schalen fragten, sagte die Bedienstete uns, dass diese alle in der Austernfabrik bleiben und sie nur das Muschelfleisch erhalten. Anscheinend legt hier niemand wert darauf, dass die Austern in der Schale serviert werden. Die Schalenberge konnten wir denn auch bei Verlassen der Stadt in Augenschein nehmen. Riesige Berge Muschelkalk, auf die jeweils morgens und abends weitere Schiffsladungen davon obenauf landen:

Damit haben wir unser Austernexperiment abgeschlossen. Zumindest fürs Erste.

2 Comments

  1. Heike Löwer

    😂 Auch die europäisch kultivierteste Präsentationsform von Austern, selbst in Frankreich, hat bei mir die gleiche Reaktion wie bei euch hervorgerufen 😂

  2. Thinka

    Oh Gott, ihr ärmsten 😆
    Eine Auster ist so ziemlich das schlimmste, was ich in meinem Leben gegessen habe 🤢
    Aber sehr tapfer, dass ihr es ausprobiert habt 😎🤠🐚

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