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Vom Verlieren und Gewinnen

Thorsten und ich spielen schon seit wir uns kennen gern Skip-Bo. Ziel dieses Kartenspiels ist es, die in der Mitte liegenden 4 Stapel jeweils von 1-12 mit Karten aufzufüllen und gleichzeitig seine persönliche Kartenablage abzubauen. Wie bei so vielen Spielen geht es um Verlieren oder Gewinnen. Zu Anfang unserer Reise, als unsere Zweierbeziehung unter den engen Lebensbedingungen zu wachsen begann, gab es beim Skip-Bo spielen oft Stress. Vor allen Dingen, wenn Thorsten ohne Rücksicht auf Verluste gewann, was er nicht selten tat. In dieser ersten Zeit unserer Reise war so vieles neu, aufregend, zum Teil nervenaufreibend. Dabei als Entspannung lächelnd zu verlieren, war da oft nicht mehr drin.
Mit der Zeit und der Dauer der Reise gewannen wir an Erfahrung. Im Busleben, im Übernachtungsplätze suchen, im Zusammenleben und auch im Spielen. Skip-Bo haben wir jetzt (ohne dass wir uns abgesprochen hätten) so abgewandelt, dass keiner von uns dem anderen mehr Steine in den Weg legt. Jeder legt seine eigenen Karten ab, solange er kann, sucht aber nicht, den anderen zu behindern oder gar mit den eigenen Karten dessen Erfolge zu verhindern. So spielt jeder von uns mit dem anderen auf ganz neue Weise. Keiner ist klarer Gewinner (denn es geht jetzt meist knapp aus). Und es ist auch keiner mehr klarer Verlierer. Jeder bedankt sich während des Spiels oft beim Anderen für den Verzicht auf das jeweils eigene Weiterkommen zu Lasten des Anderen. Und so sind wir jetzt beide Gewinner.

Oft sieht es auch bei anderen Gelegenheiten schon nach einem klaren Verlust aus. Wie bei dem riesigen Chum-Lachs, der Thorsten heute an die Angel ging. Nach minutenlangem Kampf war er fast an Land gezogen und zählte sich bewegungslos bereits zu den Verlierern.
Doch Thorsten befreite ihn vom Haken und nach kurzer Verschnaufpause setzte er seinen Weg als Gewinner flussaufwärts fort.

Für 3 Tage und 45 USD zählte auch ich mich zu den Anglern und genoss die Einsamkeit und den Fischreichtum am Russian Creek. Nachdem ich vorgestern erfolgreich unser Abendessen gefischt hatte, zählte ich heute zu den Verlierern und die Lachse zu den lachenden Gewinnern.


Und ebenso erging es einem Kodiak-Bär, der kurz darauf auf der gleichen Insel im Russian Creek fischte wie wir:

Und auch das gibt es auf Kodiak: Erschossene Bären. Wir hatten auf unserem letzten Game-Drive selbst einen toten Bären entdeckt und es scheint noch weitere solche Fälle zu geben, wie der “Kodiak Daily Mirror” heute berichtete.

Es stimmt uns äußerst traurig, solche Verluste anzusehen!

Am Ende kommt es jedoch nur auf Eines an (@Schwesterherzen: Sind DIE nicht toll?):

Und wir tun gerade das, was wir lieben: Wir genießen Kodiak, und das noch bis zum 25.08.

One Comment

  1. Heike Löwer

    Meine Schuhgröße ist 37 😃!!

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