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Lachse satt

Nach dem Combat Angeln am Ship Creek in Anchorage waren wir gespannt, wie sich die Situation auf Kodiak darstellt. Im Visitorcenter ergatterten wir das “Southwest Alaska Sport Fishing Regulations Summary” (39 Seiten) und erlangten eine erste Orientierung.
Entlang und quer zum etwa 100 Meilen langen Straßennetz ziehen sich etliche Bäche, sogenannte Creeks, in denen die Lachse zum Ablaichen flussaufwärts strömen. Und “strömen” ist hier wirklich das passende Wort. Innerhalb der Creeks finden sich fish holes, die mit Hunderten von Fischen zugesetzt sind. Sie warten während der Ebbe in diesen kleineren Untiefen um später weiterziehen zu können.

Es ist fast eine Kunst, mit dem Haken an der Angel keinen Fisch zu treffen. Nur, wo man ihn trifft, ist unterschiedlich. Und nur der Haken im Maul ist erlaubt. Die Fangquote liegt mit jedem Wurf bei annähernd 100 Prozent, aber viele Fische müssen freigelassen werden, wenn man sich entlang der Legalität bewegen möchte.
Gestern hatten wir, wie in Kanada zuvor auch, Kontakt mit der Staatsgewalt. Ein State Trooper (sehr beeindruckend und wie aus einer amerikanischen Serie entsprungen mit Sonnenbrille, Uniform und Bewaffnung) verlangte Thorstens Fischlizenz zu sehen. Aber nach Vorzeigen des 8-fach gefalteten Papiers war auch schon wieder alles in Ordnung und wir konnten weiterfischen.
Thorsten fängt fast täglich einen Lachs. Damit ist er als Ernährer wirklich super geeignet.

Der Fisch wird anschließend noch am Fluss filetiert. Meist bin ich die, die später den Grill entfacht und die Filets auf der Hautseite grillt. Nach 10-15 Minuten wende ich den Fisch einmal kurz und dann kann der Lachsschmaus beginnen. Sehr lecker! Neben gegrilltem Lachs haben wir auch Thaicurry mit Lachs auf dem Speiseplan, sowie graved Lachs. Ein Lachsfilet hatten wir noch in Anchorage mit Salz, Zucker und Dill eingelegt. Nach 3-4 Tagen Entwässerung esse ich diese göttlichen Lachsscheibchen auf Brot mit ein wenig Zitronen-Dill-Kapern-Sauce obenauf. Unglaublich lecker!

Die Angelplätze sind auch einfach traumhaft schön und meist sehr einsam. Das ganze Gegenteil vom Mittbewerberangeln in Anchorage und am Kenai River, wo viele andere 100 auch ihr Glück suchen.
Vorgestern waren wir in einem der Creeks auch baden. Kurz, wegen der Temperaturen, aber unglaublich erfrischt danach.

OK, ab und an bricht auch bei uns der Fleischhunger durch. Das sind dann die Tage, wo Angeln oder zumindest Fangen verboten ist…

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