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Busfahren ist möglich

Wir fahren wieder Bus, allerdings öffentlich. Die “We move people” Verkehrsgesellschaft in Anchorage macht uns wieder ein wenig mobil. So kommen wir zumindest nach Downtown.
Hier können wir uns bei nach altem Rezept gebackenen, köstlichen Donuts aufrecht halten und uns bei ebenso leckerem Cappuccino ein wenig ablenken.

Wir haben außerdem den Ship Creek entdeckt, ein Flüsschen mitten in Anchorage, in dem auch gerade Lachse geangelt werden. Auf 5 Lachse, die wir während einer halbstündigen Beobachtungsphase von der Brücke aus gesehen haben, kommen geschätzt 50 Angler. Wir haben gelesen, dass im Durchschnitt 40 Stunden geangelt werden muss, um auch nur einen King Salmon zu angeln. Davon sind wir ja noch weit weg. Insofern haben wir noch Chancen. Und da wir auch Zeit haben, werden wir sicher in den nächsten Tagen mal die Angel in den Bus der Linie 35 packen und Downtown auf Fischjagd gehen.
Anchorage ist wirklich niedlich. Es heißt, es sei das “New York” von Alaska. Aber es ist überhaupt nicht groß, eher kleinstädtisch. Es gibt wunderschöne Bepflanzungen mit blühenden Blumen, viel Grün und sogar bereits jetzt dick und groß gewachsenen Kohlköpfen. Dafür ist Alaska ja eh berühmt. Die langen Tage bringen anscheinend gutes Wachstum mit sich. Neben der tollen Natur haben wir auch sehr ausgefallene Einkaufsmöglichkeiten entdeckt:

Ihr merkt schon, dass ich heute etwas länger Anlauf brauche, um mich dem Thema unseres eigenen Busses zu widmen. Jedesmal wenn wir uns wieder der Werkstatt nähern, können wir fahrende VW-Busse in Augenschein nehmen. Das ist schon frustrierend. Einige davon sind sogar die Panamericana gefahren:

Hauptproblem bei unserem Bus ist weiterhin, dass der Motor nicht startet. Er orgelt zwar, aber es fehlt wohl der letzte Funke. Und das kann wohl viele, viele Ursachen haben. Wir telefonieren täglich mit unseren Terranger-Freunden, die uns jetzt nacheinander Tipps geben, was zu tun bzw. zu testen ist. Allerdings ist es wie beim explorativen Test auch: Es ist try and error ohne Spezifikation. Und die Meinung, was die Ursache des Problems sein könnte, geht zwischen dem Besitzer der hiesigen Werkstatt und unseren Terranger-Freunden auseinander. Während der eine auf ein CAN-Bus Problem, also ein elektronisches Problem, tippt, ist Terranger der Meinung, dass es ein mechanisches sein muss.
Heute hat Bruce Lee (der Besitzer der Werkstatt) auf Hinweis von Terranger beide Batterien für mehrere Stunden abgeklemmt, danach wieder angeklemmt und versucht zu starten. Mit Erfolg! Allerdings ging der Motor kurze Zeit später wieder aus und startete auch kein zweites Mal. In Deutschland wird vermutet, dass es an der (original) VW Wegfahrsperre liegt. Wir haben aber auch eine CAN-Bus Wegfahrsperre verbaut, an der es ggf. auch liegen könnte (obwohl die Sicherung gezogen ist und der Elektrobetrieb, der uns das eingebaut hat, beschwört, dass sie so außer Kraft gesetzt ist). Es ist halt wie im Systemintegrationstest. Jeder schiebt es auf den anderen und Fehler sind schwer zu finden .

Das ist der Stand. Morgen werden wir versuchen, uns einen Zugang zum Volkswagen erWIN System zu verschaffen. Das ist ein Online-Portal, in dem VW Reparaturanleitungen und weitere Informationen (Schaltbilder, etc.) zur Verfügung stellt. Ggf. kann die hiesige Werkstatt mit den dort verfügbaren Unterlagen zum T5 etwas anfangen.
Sicher wird auch Terranger mit den beschriebenen Informationen wieder in ein Brainstorming übergehen, um weitere Fehlerquellen auszuschließen.
Mit dem ADAC habe ich bereits telefoniert (danke Christian, für die Kontaktdaten). Ein Ersatzteilversand über den ADAC und mittels Luftfracht wäre problemlos möglich. Wenn wir nur wüssten, was wir bestellen sollen. Selbst im Tx-Board habe ich einen Beitrag aufgemacht, um die Crowd nach möglichen Ideen zu fragen.

Wir hoffen wirklich, dass alle diese Informationsquellen letztendlich über kurz oder lang zu einer Lösung führen. Sooner or later….

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