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On the road again

Wow, waren wir glücklich, dass das Radlager noch vor dem Wochenende am 29.06. eingetroffen ist. Der Einbau dauerte 1,5 h, dann folgte noch der Ölwechsel. Es hieß zwar, dass ein Filter vorrätig sei, dies stellte sich jedoch als falsch heraus. Hätte Edmonds das gleich gemerkt, hätte man glatt die 11 Tage Wartezeit nutzen können, um einen zu bestellen. Nun ja… Wir hatten Gott sei Dank selbst einen dabei, den wir zur Verfügung stellten. Jetzt müssen wir von unterwegs aus wieder aufstocken.
Um 976 USD leichter, aber auch sehr ERleichtert sind wir nun “on the road again”.
So richtig trennen konnten wir uns von Palmer aber nicht. Schließlich wollten wir ja die schottisch-alaskaischen Highland-Games besuchen. Sehr urig. Neben Stein- und Baumstammwerfen gab es auch Dudelsackwettbewerbe. Hier ein kleiner Trupp, der gerade in Stimmung kommt:

Und es gab die passende Kleidung. Ich finde, dass Thorsten sich gar nicht schlecht damit macht. Zumindest gerüchteweise würden wir dann ja auch die Unterhosen und ihre Wäsche einsparen…

Es ist aber noch etwas Anderes, was uns in der Nähe von Palmer bleiben lässt. Und das ist der derzeit stattfindende Lachszug. Die King Salmons, die hier vorkommende größte Lachsart, ziehen derzeit die Flüsse aufwärts. Und die Eklitna Tailrace ist derzeit die einzige Stelle, die für uns zugänglich und geöffnet ist. Die King Salmons stehen unter Management des Fish and Game Departements, die Fangquote ist streng reglementiert (1 pro Tag, 5 pro Jahr) und die Angellizenz entsprechend teurer. Ich fürchte, falls wir einen fangen sollten, wird das der teuerste von uns je gegessene Lachs. Dabei ist natürlich der Spaß und der schöne Angelplatz nicht berücksichtigt, die die Sache wieder wett machen.

Wir haben uns etwas abgesetzt von den circa 100 Konkurrenz-Fischern, die sich weiter vorne an der Flussmündung gegenseitig auf die Füße treten. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das über den Erfolg an dieser Stelle etwas zu sagen hat, aber wir haben es auf jeden Fall gemütlicher.
Neben uns schwimmen täglich 4 Entchen Ihre Bahnen, oder ich müsste besser sagen, machen ihre Tauchgänge. Denn auch sie sind auf Lachsprodukte aus: Auf die Eier. Und immer, wenn sie vom Tauchgang mit einem Stück Leich an die Oberfläche stoßen, stehen schon 2 Möwen bereit, die ihnen die Beute streitig machen. Ist schon in schwieriges Geschäft, dieses Lachse angeln. Wir haben die Lachseier als Köder eingesetzt. Die in Alaska ansässige Bevölkerung schwört darauf. Wie sagte der Eine: “Andere machen Kaviar daraus und wir Köder”. Dann gibt es noch diverse Pulver, die man darauf streuen kann. Dies führt zum Einen dazu, dass die Fischeier fester zusammen und damit besser am Angelhaken haften und zum Anderen werden die Eier damit eingefärbt. Es gibt wetterabhängig verschiedene erfolgversprechende Farbtöne. Wir haben pink, das bei Sonnenschein der Favorit sein soll.
Kleine Lachse gibt es mehr als genug. Diese ziehen in Ufernähe ihre Bahnen. Sie werden aber erst in 3 Jahren so groß an diese Stelle zurückkehren, dass wir davon satt werden könnten.

Wann wir weiterfahren? Wir wissen es noch nicht. Derzeit ist unser Spruch: “Wir fahren weiter, sobald wir einen Lachs gefangen haben”. Mal schauen, ob die Lachse oder wir mehr Ausdauer haben.

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