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Heilbutt und Rockfische

Thorstens Hochseeangelausflug hat uns einen reichen Fang beschert: Neben Heilbutt fing er gelben und schwarzen Rockfisch.
Aber zurück zum Anfang: Wir hatten unseren Wecker für 5 Uhr (!) gestellt, eine für uns mittlerweile erbarmungswürdige Zeit. Aber früh genug, um noch einen Kaffee zu kochen und zum Hafen von Valdez zu fahren.
Dort trafen wir auf weitere 5 Angler. Eine Familie der First Nations, die fischen gehen, um davon ihre Familie zu ernähren, ein Amerikaner aus Kalifornien und ein weiterer deutscher Tourist. Dieser machte sich, zumindest bei mir, gleich (s)einen Namen: Adolf. Und der erste Satz, den er zu den First Nations sagte, als der Kapitän 20 Minuten zu spät eintraf, war: “Ein deutscher Kapitän wäre auf jeden Fall pünktlich gewesen!”. Hmmm, die deutsche Kultur ist im Ausland doch manches Mal befremdlich. 20 nach 6 fuhr das Boot dann ab und ich zurück auf den Campingplatz.

Thorsten genoss derweil das extreme Schaukeln auf dem offenen Meer etwa vier Stunden lang. Ohne Frühstück und übermüdet von der Nacht ging es ihm nicht besonders und er fragte sich, ob der Ausflug eine gute Idee gewesen war. Aber dann kam das Fischen. An drei verschiedenen Plätzen: Zuerst wurde auf Heilbutt gefischt. Da war die Sachlage, wer wieviel Fische fangen darf noch unklar. Dies klärte sich erst im Laufe des Tages: 1 Heilbutt für jeden, 1 gelben und 3 schwarze Rockfische. Die Rockfische bissen wie verrückt und als alle wieder im Hafen eintrafen, waren 6 Heilbutt und jede Menge Rockfische gefangen und wurden stolz präsentiert.

Leider, leider haben wir ja keinen Gefrierschrank dabei und konnten daher nur etwa 4 Kilogramm der insgesamt 20 Kilogramm Fisch, die wir mit Adolf teilten, mitnehmen.
Der Fisch wurde vor Ort vom Kapitän filetiert und in einem nahe gelegenen Geschäft vakuumiert und bei Bedarf eingefroren. Wir kauften im Supermarkt eine größere Kühltasche und packten unseren Fisch in Eis ein.

Das erste Heilbuttfilet wurde denn auch direkt noch Abends auf dem Campingplatz gegrillt. Gewürzt mit einer Cajun Gewürzmischung und Limette genossen wir das superzarte, weiße Fleisch ohne weitere Zutaten oder Beilagen.
Der erste Rockfisch wurde mit Ei paniert im Topf gebraten und beim zweiten Heilbutt wagten wir das Experiment des Panierens mit Barbecue Chips in Ei. Ich muss sagen: Ziemlich lecker.
Sonntagabend (16. Juni) gab es Rockfisch-Thaicurry, auch eine leckere Variante.
Die letzten 2 Filets weilen noch in unserer Kühlbox und wir haben beschlossen, nach Sewer bzw. Homer auf die Kenai Peninsula weiterzufahren und dort nochmals so einen leckeren Fang zu machen. Aber natürlich erst, nachdem Thorsten nach Lachsen geangelt hat. Dafür haben wir heute (Montag, 18.06.) eine entsprechende Angellizenz beim Departement of Fish and Game erworben. Mal schauen, was wir als nächstes in unsere Kühltasche packen.

One Comment

  1. Harald

    Ich könnte mir vorstellen, dass so ein ‘kleines, weißes Fischlein’ (der Heilbut auf dem Foto im Hintergrund) gerade so für ein Abendessen für zwei Personen reichen könnte :-). Sieht sehr lecker aus. Ich bin neidisch und schaue traurig auf die Fischtheke im Supermarkt um die Ecke.

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