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Cruisen durch den Prince Williams Sound

Freitag, den 15.06., nutzten wir schon wieder zum früh aufstehen (ok, dieses Mal 07:30 Uhr), duschen und Boarding der gebuchten Fähre. Ich erwähne das Duschen hier explizit, da es nach wie vor zu einer der höchsten Freuden gehört, wenn der Campingplatz über eine heiße Dusche verfügt (, dafür aber auch 40 US$ kostet).
Die Fähre war aufgrund des diesigen Wetters nicht voll besetzt, das heißt nur 60 anstatt der 100 Mann Kapazität. Für uns war das schön, denn wir hatten eine 6er Tischgruppe für uns und konnten uns mit Fernglas und Fotoapparat bewaffnet ausbreiten. Die Fahrtroute ging nach Verlassen des Valdezer Hafens vorbei an Glacier Island durch das Unakwik Inlet zum Meares Glacier und zurück. Vorbei an unberührter Landschaft, Regenwald (ich dachte bisher, den gibt es nur in den Tropen) und einer wunderbaren Tierwelt.

Wir konnten Gelbschopflunde (Puffins), Weißkopfseeadler und Seelöwen bewundern. Diese zu Hauf und mit den großen Männchen unschwer erkennbar, da lautstark und ihre Weibchen untereinander verteidigend.

Wir sahen Seeotter auf dem Rücken schwimmend, zum Teil mit ihren Jungen darauf und einen Buckelwal, der auf Nahrungssuche durch den Fjord zog. Hier hätte ich mir das erste Mal ein richtiges Teleobjektiv zum Heranzoomen gewünscht, denn auf unseren Fotos erkennt man den Wal nur als schwarzen Strich mit Luftausstoß in einer Menge von Wasser. Es war dennoch sehr faszinierend und für uns das erste Mal, dass wir einen Wal zu Gesicht bekamen.
Und dann kam der Meares Glacier in Sichtweite, ein Gezeitengletscher der sich bis ins Meer hinein ergießt. Wir fanden seine blaue Farbe und das ohrenbetäubende Geräusch in seinem Inneren sehr beeindruckend, hatten wir beide doch einen solchen noch nie gesehen. Circa 1 Meile breit und 100 Meter hoch schiebt er seine Massen nach und nach in den Prince Williams Sound. Davor schwimmen zahlreiche große und kleine Eisschollen, auf denen sich Seehunde tummeln. Diese suchen Schutz vor den Orcas, die sich nicht in die Nähe des Gletschers wagen.

Die Versorgung auf dem Schiff war auch tadellos. Es gab Hähnchen zum Mittag und eine Käsesuppe am Abend, sowie unbegrenzt Kaffee, Tee und Kaltgetränke, so dass wir gut gestärkt nach 8,5 h Fahrt wieder im Hafen eintrafen.

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