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Valdez, Stadt der Wasserfälle und Fish Derbies

Hier haben wir uns für 3 Tage eingenistet: In Valdez, Stadt der Wasserfälle und Fish Derbies am Prince Williams Sound.

Umringt von Bergen und Gletschern ist die kleine Stadt ein wenig verträumt. Mir scheint, die Saison hat noch immer nicht ganz begonnen. Und dabei ist diese hier kurz: Bereits im September schließen die ersten Geschäfte wieder, wie zum Beispiel der ortsansässige Angeltourvermittler. Auch auf dem Campingplatz ist zu spüren, dass die Arbeitswelt hier von der Saison geprägt ist. Viele fahren morgens früh um 6 zur Arbeit und kehren abends in ihren Trailer bzw. Wohnmobil zurück. Dabei darf man die Vorstellung dessen, was die Größe eines Standard-Wohnmobils hier hergibt, nicht mit Deutschland verwechseln. Es ist verrückt, welch Häuser auf Rädern hier zu sehen sind. Die meisten davon haben ausfahrbare Balkone, Fernsehen, Duschen, natürlich Gefrierfach, etc. Thorsten buchte für heute eine Angeltour im Prince William Sound und fragte, ob man die gefangenen Fische behalten darf. Ja, dürfe man und man bekomme sie auch ggf. filetiert und für den “Freezer” geeignet vakuumverpackt. Der Mann war ganz verwundert, dass wir so etwas in unserem Bus nicht haben.

Der hiesige Campingplatz ist zwar teuer (40 US$), dafür aber mit heißen Duschen (yeaaah!), Strom und WIFI ausgestattet. Ich nutze den Tag um zu Waschen, mal ausgiebig im Internet zu surfen, alles aufzuladen und in der Sonne zu sitzen. Allerdings ist diese Freude etwas durch die Mosquitos getrübt, die das warme Wetter auf mir auch sehr genießen. Das lokal gekaufte Mückenspray auf Naturbasis beeindruckt die Tierchen leider auch nicht und so sitze ich derzeit gerade im Bus bei fliegengitterversperrten, aber zumindest geöffneten Fenstern.
Heute Abend hole ich Thorsten wieder im Hafen ab und bin schon gespannt, was er gefangen hat (wie gesagt, liegen Freude und Schauer vor Massen an Fisch bei mir nah beieinander). Ob er mit dem Ergebnis des heutigen Tages eines der zahlreichen Fisch-Derbies gewinnt?

Leider hat das Geräusch, welches uns seit dem Dempster Highway und seiner Schotter-, Staub- und Steinablagerung begleitet, noch nicht aufgehört. Als wir gestern auf dem Campingplatz ankamen, wühlten wir daher den Wagenheber aus dem (eigentlich nicht zugänglichen) Fach heraus und demontierten abwechselnd beide Hinterräder. Das ging erstaunlich gut, hatten unsere Terranger-Freunde uns doch zu einem größeren und höher belastbaren Wagenheber geraten, der entsprechend teuer war. Stoßdämpfer, Bremsbeläge und -scheiben sowie die eingebauten Federn zur Höherlegung sehen (Gott sei Dank) gut und schadfrei aus. Wir befreiten die Räder noch von Restschlamm und festgebackenen Steinen. Aber es half alles nichts: Das Geräusch ist weiterhin dauerhaft hörbar. Hmmmhh, wir haben uns jetzt darauf geeinigt, dass es dann nichts Schlimmes sein kann und es sicher nur irgendetwas mit dem Reserverad, der Aufhängung oder Steinen darin zu tun hat (eines der Reserveräder ist unter dem Auto montiert). Beim nächsten Ölwechsel wollen wir der Ursache des Geräuschs aber nochmals nachspüren.

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