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Wir sind im Zentrum

Ontario werden wir wohl als Provinz der 1000 Seen in Erinnerung behalten. Es wurde uns nochmals klarer vor Augen geführt, als Thorsten durch Zufall im Canadian Tire einen Prospekt zum Thema Fischen mitnahm. In ihm war eine Karte der Seen zwischen Dryden, Vermillion Bay und Kenora abgebildet. Darauf ist fast gar kein Land mehr zu sehen. Wahnsinn. Dagegen sind auf unserer Straßenkarte vielleicht 10% der Seen eingezeichnet. Aber wo hätten sie bei der anderweitigen Seentiefe sonst auch die Straßen hinmalen sollen?

Als wir die Grenze nach Manitoba überschritten, erwarteten wir nicht viel. Vor dieser und der angrenzenden Provinz Sasketchuan hatten uns alle gewarnt: Langweilig, flach, Prairie, Pampa.
Wir sollten eines Besseren belehrt werden. Zwar war die auf der Karte als “Scenic Highway” beschriebene Route alles andere als spektakulär, aber mittlerweile hat der Frühling Einzug gehalten: Die ersten Knospen an den Bäumen sind zu sehen und ein erstes zartes Grün macht die Landschaft gleich attraktiver. Über weite Flächen sahen wir Landwirtschaft, Ackerflächen und riesige Maschinen passend dazu mit Überbreite:


Und dann kam es:
Das Zentrum von Kanada. In Manitoba kurz vor Winnipeg. Zwei Arbeiter machten das kleine, videoüberwachte Fleckchen gerade schön und fegten die Erde wieder zusammen, die ein Sturm zwei Tage vorher verteilt hatte. Ich glaube, die Beiden waren froh, dass vor diesem wichtigen Fleck in Manitoba mal jemand anhält und boten sich gleich für ein Foto an.

Die Hälfte von Kanada (zumindest was die Ost-/Westdurchquerung angeht) hätten wir dann mal geschafft. Schön hier!

Weil ich am nächsten Tag Geburtstag hatte, fuhr Thorsten uns bis fast vor die Grenze von Sasketchuan in den Riding Mountain National Park, einem wunderbaren Fleckchen in Manitoba, das uns gleich mit ganz vielen Weißwedelrehen empfing, die in der abendlichen Dämmerung grasten. Da wir auf unserer bisherigen Reise nur Rehe (also Weibchen) gesehen haben, fragen wir uns, wo eigentlich die Hirsche sind? Auch von den Elchen haben wir bisher nur Kühe gesehen. Die Männer scheinen Einzelgänger zu sein. Oder weiß jemand mehr?


An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an alle, die uns geholfen haben, den Fuchs als solchen einzuordnen. Wir haben uns gefühlt wie Kandidaten bei Gunther Jauch mit Publikumsjoker und haben uns riesig über Eure Kommentare gefreut. Weiter so!

One Comment

  1. Heike Löwer

    16. Mai 2018
    Ihr seid “im Zentrum” und “still no news up today???”
    Alles ok?
    Heike

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