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Hygiene mit Bus

Ein von uns im Vorfeld der Reise heiß diskutiertes und mit diversen denkbaren Varianten versehenes Thema ist das der Hygienemaßnahmen im täglichen Busleben.
Hier sei zum einen das Thema Duschen erwähnt. Insgesamt haben wir 2 Varianten in mehreren Ausbauvarianten an Bord.
Zum Einen ist unser Wasserhahn in der Spüle auszieh- und durch das Küchenfenster nach außen durchreichbar. Dort befinden sich Halterungen für einen roten Duschvorhang, der mittels eines Gestänges dort befestigt wird.
Diese Variante haben wir zur Zeit noch nicht genutzt (@Christian: Sagtest Du nicht auch, dass Du den Duschvorhang auf Eurer Reise nicht einmal genutzt hast, trotz Deiner genialen und ausgefeilten Konstruktion mittels Drachenfluggestängen?).
Wir versuchen, den 13-Liter Tank, der an unsere Spüle angeschlossen ist, möglichst sparsam zu verwenden. Damit wir möglichst lange Wasser für Kochen, Spülen und die morgend- und abendlichen Körperwäschen vorrätig haben, ohne den Tank täglich auffüllen zu müssen (ok, alle 2 Tage müssen wir es trotzdem).
Dann haben wir noch einen Duschsack dabei, den wir in unserer alten Wohnung in der Dusche vorgetestet haben. Dieser wird mit Wasser gefüllt (erst kaltes und dann noch heißes hinzu) und dann kann man mit 10 Liter Wasser wunderbar zu zweit duschen. Diese Variante haben wir allerdings auch noch nicht genutzt. Kommt vielleicht noch?
Was wir derzeit betreiben, ist das Duschen auf Basis des Wassers in unserem 20-Liter Außenkanister. Meine Theorie, dass sich das Wasser bei ausreichend Sonnenschein bis zu angenehmen Duschtemperaturen erwärmt, hat sich allerdings noch nicht ganz als richtig erwiesen. Die Temperaturen, bei denen das zutrifft, kommen hoffentlich noch.
Somit hat unser Duschwasser derzeit geschätzte 10 Grad. Zusammen mit der von uns für diese Zwecke angeschlossenen Handbrause ergibt sich jedoch ein erfrischendes Duschvergnügen.

Und wenn man so wie wir von zu Hause eine tägliche Dusche gewohnt ist, ist diese bei diesen Temperaturen 1-mal die Woche durchgeführte Prozedur wirklich eine wahre Wonne. Wie erfrischt und frisch man sich doch fühlen kann!
Das andere von uns während der Reisevorbereitungen bis zum Exzess hin- und herüberlegte Thema ist das WC. Wir hatten uns nach mehreren Probesitzungen gegen ein sogenanntes Porta-Potti (eine Art tragbares WC) entschieden, das mit oder ohne Chemie betrieben werden könnte. Aber das Ding nimmt einfach Platz weg, wiegt 12 Kilogramm und muss immer aus irgendeinem Schrankplatz (der ja knapp bemessen ist) hervorgeholt und dorthin wieder verstaut werden. Geschweige denn das Entsorgungsthema.
Beim Grillevent unserer Terranger-Freunde lernten wir diverse andere Varianten der eingeladenen Offroader kennen. Und somit entschieden wir uns …. Ja, für eine Urinflasche, wie sie auch in Krankenhäusern zum Einsatz kommt. Speziell für Frauen gibt es einen eigens konzipierten Aufsatz – der ist super und funktioniert. Ich spreche aus Erfahrung.
Für das kleine Geschäft bei Nacht oder am Morgen vor dem ersten Aufsuchen eines Kaffees ist das genau das richtige.
Und für die größeren Geschäfte?
Haben wir einen WC-Sitz von Yachticon. Ein stabiles Gestell, in den Beutel eingespannt werden. Derzeit ist die Nutzung noch eine Ausnahme, da wir natürlich auch Tankstellen, Kaffees, etc. nutzen. Allerdings ist es sehr entspannend, mit Blick auf einen See oder das Meer Geschäfte zu machen.
So, nun genug der Intimitäten. Aber es musste ja mal gesagt werden.

3 Comments

  1. Sylvia

    Ich bin fast geneigt zu sagen: zu viel Information 😋😄😋, aber du hattest es mir ja schon vorher erzählt.
    Ich glaub, die Duschsituation wäre für mich das Schlimmste. Wäre mir viiiieeeel zu kalt *bibber*.
    Liebe Grüße Sylvia

  2. Ja, das stimmt. Ich habe vor der Reise viele Stunden mit der Konstruktion und Anfertigung einer fast patentreifen Lösung einer stützenfreien Duschvorhang-Halterung gearbeitet. Und dann: Haben wir sie nicht ein einziges Mal in dem ganzen Reisejahr benutzt.

  3. Jürg

    Hi T & A! Ich habe den Wassersack auf dem improvisierten Campground am Merlefest getestet, Funktioniert einigermassen, wichtig ist, dass keine Luft im Sack ist, damit die Wärme direkt aufs Wasser geht. Wir hatten dort die Plastik-WC Kabinen (heissen bei uns toi-toi) , heute morgen benutzt bei 0,5°C…. Der Campground-Nachbar wartete, bis es etwas wärmer wurde, dafür hätte die Aufräum-Equipe ihn fast mitgenommen, während er am sch…. war. Soweit mein Beitrag zum Thema…
    Das Musikfestival war Super, eines, wie es in den USA wenige gibt, mit Musik aus allen Stilrichtungen der amerikanischen Musik.

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