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Von Prince Edward Island nach Quebéc

Nachdem uns Prince Edward Island bei Sonnenuntergang so toll mit der Confederation Bridge empfangen hatte, suchten wir uns wieder einmal einen Übernachtungsplatz auf einem geschlossenen Campingplatz.
Das sind die Besten. Es ist nichts los, wir stehen allein weit und breit neben den über Winter eingemotteten ständigen Campingmobilen, haben zwar keinen Strom und Wasser, sind aber dank Solaranlage und Wasserkanistern autark. Und die Plätze sind meist wunderschön am Meer oder See gelegen.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Greenwich, einem Teil des Prince Edward National Parks.
Hier erwartete uns eine weitere Brücke, die uns in Begeisterung versetzte. Eine Ponton-Brücke über einen Süßwasser-See. Dieser trocknet im Sommer aus, so dass die Brücke aufliegt und im Winter (wie jetzt) schwimmt.
Toll! Am Ende erwartete uns ein super schöner langer einsamer Sandstrand, der bei 30 Grad mehr auch in der Karibik hätte sein können.

Nach Spaghetti am Meer brachen wir abends auf um ein wenig Strecke zu machen und Prince Edward Island wieder zu verlassen.
Die Toll-Gebühr, die wir auf dem Hinweg durch illegales Abzweigen vor der Zahlstelle “gespart” haben, konnten wir diesmal nicht prellen. 47 CAD zollten wir der Brückenwartung und ließen die schöne Insel hinter uns.
Dies Mal verbrachten wir die Nacht neben ca. 20 Bienenkästchen, deren Bewohner wohl Waldhonig produzieren. Blütenhonig kann es nicht sein, denn die Natur ist noch nicht grün. Die Laubbäume lassen weiterhin auf ihre Blätter warten und Blüten gibt es außer Krokussen noch nicht.
Am nächsten Morgen wachten wir bei strömendem Regen auf und beschlossen, Strecke zu machen bis der Regen aufhört.
Dass dies bis zum Abend andauern würde, hätten wir allerdings nicht gedacht.
So ließen wir New Brunswick und 800 Kilometer hinter uns und fuhren noch bis kurz vor Quebéc.
Mit dem französischen Teil von Kanada können wir uns aufgrund der für uns weitestgehend unbekannten Sprache nicht anfreunden – dachten wir.
Nach dem morgendlichen Einkauf mit frischen Brötchen waren wir allerdings schon besser gestimmt. Die ersten Brötchen seit Ankunft in Halifax – und sooooo gut. Wie zu Hause (wenn man das in Anbetracht unserer Wohnungslosigkeit derzeit so sagen kann).
Mit der Fähre und dem Kutter darauf setzten wir nach Quebéc über und konnten einen traumhaften Blick auf das Fairmont-Luxushotel werfen. Über 600 Zimmer und sehr luxuriös.

Die Stadt selbst begeisterte uns dann auch. Steinhäuser! Wow, und richtig alt. Ein Grund mehr, sich heimisch zu fühlen. Quebéc Altstadt teilt sich in eine Unter- und Oberstadt und zeichnet sich durch enge Gässchen, viele schöne Geschäfte und Boutiquen sowie französische Restaurants aus.
Und dann haben wir noch weltbestes Softeis mit Schokoladenüberzug gegessen. Aus Deutschland kennen wir das nur mit einer dünnen Fettschicht überzogen, die angeblich einen Hauch schon Schokolade enthalten soll.
Diese Schokoladenhaube heute war aus echter geschmolzener Schokolade, dunkel oder Vollmilch, war richtig dick und schmeckte atemberaubend gut.
Das Eis war dann auch so schnell gegessen, dass keine Zeit für ein Foto war.
Alles in allem gefällt uns der französische Teil daher doch sehr. Heute Abend sind wir Richtung Montreal unterwegs, werden kurz davor übernachten und melden uns dann von dort zurück.
Bis dahin alles Liebe.

One Comment

  1. Heike Löwer

    Eben haben mutti und ich unsere tägliche “after-breakfast-blogvorlesezeit“ mit viel lachen und “aaas und ooos“ beendet; jetzt der versuch, euch wissen zu lassen, dass wir die berichte und fotos toll finden!
    Gruß&kuss an euch beide!!
    Heike&mama

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