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Standheizung off

Wie wichtig eine intakte Standheizung ist, konnten wir schon im Reiseblog unserer Overlander-Freunde vom Team Tigerente nachlesen.
@Christian: An dieser Stelle nochmals Respekt fürs Aushalten ohne funktionierende Standheizung im bolivianischen Hochland.
Unsere Heizung funktioniert bereits auf Meereshöhe nicht. Jedenfalls nur noch mit kalter Luft, was bei angenehmen 30 Grad Celsius draußen toll wäre.
Aber Angesichts des Schnees, der über Nacht durch New Glasgow zog, war die Nacht im Bus doch eher kühl.
Wir sind gestern Abend noch in die Nähe einer etwas größeren Stadt gefahren um morgens eine Werkstatt zu suchen. Wir hatten eine E-Mail an unsere Terranger-Freunde geschrieben, dass Sie sich um 9 Uhr telefonisch melden. Was auch prompt erfolgte. Ich hatte vergessen zu schreiben, dass es 9 Uhr unserer Zeit sein sollte. Wir wurden also um 4 Uhr früh durch lautes Telefonklingeln aus den Träumen gerissen.
Mögliche Fehlerursachen wurden besprochen und von uns im Hellen untersucht. Kein Erfolg. Es gelang uns nur, den Fehlercode auszulesen. F15, der darauf hindeutet, dass der Temperaturregler keinen Anschluss mehr an die restliche Anlage hat. Wir suchten “Wondercar” in New Glasgow auf. Die winkten gleich ab und empfahlen uns eine RV-Werkstatt. Dort angekommen bekamen wir 2 Kaffee, aber leider keine Hilfe.
Nächste Anlaufstelle: VW-Werkstatt in Truro. Frühester Termin Montag. Es liegen allerdings überhaupt keine Erfahrungen mit Webasto Standheizungen und VW T5 Bussen vor.
Wir riefen als nächstes den Webasto-Service Nordamerika an. Er schickte uns zu einer Webasto-Vertretung – in Halifax.
Also zurück auf Anfang, Halifax kennen wir ja schon.
Nachdem wir bereits 3 Werkstätten aufgesucht hatten, war es bereits Mittag, und das Freitag.
Bis wir bei “Wajax” in Dartmouth ankamen, war es bereits 14:30 Uhr. Erste Vermutung der dortigen Experten: Bedienteil zur Temperatureinstellung kaputt. Ein kurzer Test mit einem Austauschelement brachte allerdings keinen Erfolg. Wajax telefonierte mit dem Standheizungshersteller Webasto. Dort gibt es 2 Vermutungen: Kabelbruch oder Steuergerät defekt.
Beides Freitagnachmittags nicht mehr zu prüfen, da Beifahrersitz und Unterfahrschutz demontiert werden müssen, um an die Heizung zu gelangen.
OK.
Wir checkten, ob Hotels verfügbar sind oder es offene Campingplätze gibt, entschieden uns dann aber doch, das Wochenende im Bus zu übernachten. Getreu dem Motto: Nur die Harten kommen in den Garten verbrachten wir 3 Nächte bei 0 Grad eng aneinandergekuschelt und mit sämtlichen verfügbaren Decken. Die Abende verbrachten wir mit Autofahren, denn solange gehen die Sitzheizungen und die normale Heizung noch.
Die Tage waren dennoch herrlich. Das Wetter ist superschön und die Temperaturen erreichen bereits 12.5 Grad tagsüber. Unsere Standplätze lassen derzeit auch keine Wünsche offen:

Heute Morgen (Montag) standen wir um 9 bei Wajax vor der Tür.
Zur Zeit sitzen wir in einer Art Warteraum und harren der Dinge die da kommen. Wajax ist für 1,5 Wochen im Voraus ausgebucht. Sie versuchen uns dennoch heute irgendwo zwischenzuschieben.
Wenn es ein Kabelbruch ist, dürfte das das kleinere Problem sein. Sollte sich der Fehler im Steuergerät befinden, ist das schon fast eine Katastrophe. Die bei uns verbaute Standheizung (< 6 Monate alt) ist so neu, dass sie in Nordamerika noch gar nicht verfügbar ist. Das würde eine Wartezeit von 6-8 Wochen bedeuten bis zur Lieferung, Einbau noch nicht mitgerechnet.
Alternativ könnte ggf. ein amerikanisches Gerät verbaut werden. Auch das dürfte allerdings ein paar Tage dauern. Abgesehen von den Kosten.
Mal schauen, wohin unser Weg heute führt.

Wir halten Euch auf dem Laufenden.

One Comment

  1. Ja. Eine funktionierende Standheizung kann einem das Leben schon sehr angenehm machen. Im erwähnten bolivianischen Hochland (über 4.000 Höhe) hatten wir nachts bis minus 14 Grad ohne Heizung. Das war halt der Winter in Bolivien.
    Aber wir hatten den Vorteil, dass die Luft total trocken war und das Auto durch unser Ausatmen nur von innen zugefroren ist. Außerdem schien jeden Morgen zuverlässig die Sonne wieder vom strahlend blauen Himmel. Wir mussten nur am Vorabend darauf achten, das Auto in die richtige Himmelsrichtung zu parken, damit die Sonne den Motor und durch die Windschutzscheibe den Innenraum wieder richtig erwärmen konnte.

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