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Erster Fisch und erste Nacht

Nachdem uns Halifax am Morgen mit einem wunderschönen Sonnenaufgang verabschiedet hat, starteten wir mit dem Bus auf der Küstenstraße 7 in Richtung Osten:

Innerhalb der ersten 10 Kilometer Fahrt musste ich bereits 3 Mal an einem See oder Fluss anhalten, damit Thorsten seine Angeln ins Wasser werfen konnte. Aufgrund der Menge an kanadischen Gewässern habe ich Zweifel, ob wir innerhalb eines Jahres die Panamericana wirklich schaffen werden.

Wir hatten gutes Wetter, ca. 4 Grad, und wenn die Sonne schien, war es schon richtig warm.
Es war irgendwie gemütlich, irgendwo anzuhalten und zu fischen.
Die Investition in 10 Würmer und mehrere Blinker, die jetzt Kanada für immer zieren werden, war bis zum Abend allerdings nur bedingt von Erfolg gekrönt.
Wir suchten uns zur Nacht einen wunderschönen Stellplatz am See, packten unseren Grill aus und sammelten Holz.
Der Plan war, Bratwürstchen mit Sauerkraut zu essen. Nachdem unser Grill aber einen super Zug entwickelte, waren die Bratwürste im Nu fertig und das Sauerkraut noch im Glas.
Aber was soll’s, hat auch ohne Beilagen geschmeckt:

Thorsten warf noch eine Angel aus und wir genossen den Abend auf unseren erstmals ausgepackten Campingstühlen mit Ausblick auf einen Seeadler, der seine Runden über dem See zog.
Und dann war der Abend auch noch von Erfolgt gekrönt:
Unsere erste Bachforelle (Brown Trout)! Die gab es als Nachtisch vom Grill.

Ich verräumte während einer der Angelpausen den Inhalt unserer letzten Taschen im Bus.
Davon auch 2 Glückseier, die wir mit Angelschnur an unserem Dachfenster befestigten:

Leider hat sich bei der Weiterfahrt während des heutigen Tages Richtung Cape Breton herausgestellt, dass sie (oder unsere Aufhängung) nicht Offroadfähig sind.
(@Cordula: Danke für den lieben Spruch in einem der Glückseier, den anderen suchen wir noch im Bus – zusammen mit den zahlreichen Eierschalenbruchstückchen).
Die erste Nacht mit laufender Standheizung war auch bei Minustemperaturen mollig warm. Wir schliefen bis um 10.
Zum Zähneputzen kam es allerdings erst später, da unser Wasserkanister der an der Spüle hängt, leer war. 13 Liter reichen nunmal nicht lange wenn man Kaffekochen, spülen, waschen, etc. mit einrechnet.
Frühstück entfiel dann auch (mangels Kaffeewasser) und wir fuhren eine erste Strecke in Richtung Cape Breton bis zu einer Tankstelle, an der wir Zähneputzen nachholten, Wasser auffüllten und einen leckeren French Vanilla schlurften.
Heute Abend stehen wir am Bras d’or Lake, in der Nähe von Beaver Cove.
Heute hat es auch nur einmal geregnet – von morgens bis Abends. Wir finden es trotzdem gut, und sitzen gemütlich im Bus.

One Comment

  1. Cordula

    Soooo beneidenswert und so toll, dass ihr uns teilhaben lasst!

    Noch ganz viele schöne und unvergessliche Momente,
    Gunter und Cordula

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